Skoliosebehandlung

Bei der Skoliose besteht eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, wobei sich gleichzeitig durch die Verdrehung einzelner Wirbelsäulenabschnitte der typische Rippenbuckel oder der Lendenwulst herausbildet. Eine solche Wirbelsäulenverbiegung führt zu einer Verminderung der Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule.

Im HWS-Bereich sind Drehung und Beugung beeinträchtigt.
Im BWS-Bereich führen die Verdrehungen zu einer Verminderung der Rippenfunktion und somit zu einer möglichen Beeinträchtigung der Atmung.

Des weiteren können die inneren Organe wie z. B. Herz, Lunge, Magen oder Darm eingeengt werden und mit Beschwerden wie Magenschmerzen, Verdauungsstörungen oder auch unspezifischen Bauchbeschwerden reagieren.
Schmerzen an der Hüfte oder den Knie- und Fußgelenken mit Bewegungsstörungen einhergehend, können durch eine Skoliose verursacht werden.

Daher sollten unklaren Beschwerden gerade im Teenageralter weitergehend untersucht werden. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung mit unterschiedlichen Krümmungsmustern.

Während die Ursachen von Skoliosen recht vielfältig sind, so ist doch deren Entwicklung verhältnismäßig gleichförmig. Bei etwa 80% der Skoliosen läßt sich keine eindeutige Entstehungsursache finden. Man spricht dann von idiopathischen Skoliosen.

Bei der dreidimensionalen Bewegungstherapie können durch gezielte Bewegungsübungen verbunden mit Atemübungen und gezieltem Eigentraining die Beschwerden behandelt und gelindert werden.